Lebenswege Initiationen und Körperentpanzerung mit Anke Mrosla

Lebensweg - Anke Mrosla

Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Die Lebenswege sind eine Heilpraxis für Somatic Experiencing nach Peter Levine, Traumatherapie, Körperentpanzerung mit der Methode der Prozessorientierten Körpertherapie und Lebensberatung, sowie Übergangszeremonien und Übergangsriten. Ausserdem sind sie Schulungsort für schamanistisches Wissen in der Tradition der Rattlesnakeschule der Twisted Hairs.


 


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Newsletter Nr 11

Liebe Interessierte, Freunde und Entpanzerte

Ein Thema in diesen Wochen, dass mich wie auch viele andere Menschen bewegt ist die Frage: wie kann ich Frieden in mir schaffen und den Spannungen in der Welt standhalten?
Ein wunderschönes Weihnachtslied aus der DDR der 50er Jahre lautet in der dritten Strophe:
Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt;
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte, Licht, mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein
Heute habe ich im Internet nach den zur Zeit weltweit aktuellen Kriegsgebieten gesucht. Von den 193 offiziell gelisteten Staaten weltweit plus 13 weiteren Gebieten, deren Staatszugehörigkeit fraglich oder umstritten ist, befinden sich laut dieser Liste 49 Länder im Kriegszustand.
Seit der Flüchtlingsstrom aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, Nigeria, Mali und etlichen anderen Ländern angeschwollen ist und ein plötzlich überall sichtbares Politikum geschaffen hat, können wir nicht mehr an den Konflikten vorbeischauen, die die Welt um uns herum erschüttern. Es wird spürbarer, dass diese Kriege, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, in alle Bereiche unseres Lebens hineinreichen und wir bemerken die Auswirkungen auf unser eigenes Seelenleben stärker den je.
Wie kann ich mich als einzelner Mensch dazu in Beziehung setzen? Was gibt es zu tun und wie kann ich beitragen zu einem friedfertigen Miteinander?
Frieden im Inneren hat verschiedene Ebenen. Drei davon, die sich gut differenzieren lassen, sind die gesellschaftlich-politische Ebene, die Beziehungsebene und die der eigenen inneren Strukturen.
Unzweifelhaft verändern die Tausenden von Flüchtlingen, die zur Zeit nach Deutschland kommen das Leben für uns alle als Staat, als Volk und als Kultur. Wie reagiere ich darauf? Lasse ich mich von Angst leiten oder finde ich in mir die Kraft, die Menschen willkommen zu heißen, ohne sie zu idealisieren oder zu verteufeln.
In meinen Alltagsbeziehungen, in der Familie, bei der Arbeit stehe ich ebenso täglich vor der Frage, wie ich mit den Konflikten umgehe, die dort zwischen realen mir mehr oder weniger nahe stehenden Menschen entstehen und bearbeitet werden wollen. Was macht es uns möglich, die Auseinandersetzungen zu führen und gleichzeitig in Verbindung mit den betreffenden Menschen zu bleiben?
Und als dritte Ebene: wie finde ich die Ressourcen, um mit den Konflikten, Unsicherheiten und Spannungen zu leben, die durch meine eigene Geschichte, durch Prägung und Familienschicksal entstanden sind und mich durch dieses Leben begleiten als Teil meines Daseins?
Ein wichtiger Schlüssel auf allen genannten Ebenen ist für mich die Bereitschaft zur Veränderung, das Offen-sein für Wandel und das Vertrauen in die Tragfähigkeit der sozialen Strukturen um mich herum. Ich möchte mich jeden Tag mehr so bewegen, dass nichts bleiben muss, wie es ist.
Eine weitere Ressource für Frieden im Inneren und Außen ist Zeit und Entschleunigung.
Loslassen von dem Gedanken, mein Leben möglichst effektiv zu erledigen, als gäbe es ein endgültiges Ziel, dass es zu erreichen gilt. Als gäbe es Ziele, die für alle Menschen gleich sein müssen. Wenn ich mir Zeit gebe um mit dem, was gerade ist in Verbindung zu treten, entsteht in mir in der Regel Verständnis und Mitgefühl für meine Emotionen und Bedürfnisse. Manchmal kann ich dann auch nicht anders als erkennen, dass die Gedanken von anderen ebenso viel oder gar mehr Sinn machen als die meinen. Dies wiederum setzt voraus, dass ich mir nicht nur die Zeit nehme, mich selbst wahrzunehmen, sondern auch noch die Sicht des anderen zu erforschen.
Also ist Frieden eine zeitaufwendige Forschung, die Neugierde und Geduld verlangt.
Es geht nicht darum, dass wir als Menschheit Spannungen und Konflikte vermeiden müssten. Es ist aber höchste Zeit, dass wir lernen, sie mit Geduld, Neugierde und Achtung voreinander zu führen.
In diesen Adventswochen, zum Beginn des Winters wünsche ich uns allen die Freude am Forschen, Zeit für Neugierde und Geduld mit uns selbst und anderen.
Möge Frieden auf Erden sein!
Mein besonderes Angebot

Somatic Experiencing mit Berührung erleben:

Somatic Experiencing ist eine tiefgreifende Traumatherapie, die von Peter Levien entwickelt wurde. Sie dient der Auflösung und Neuverhandlung von traumatischen Erfahrungen.

Manche dieser Erfahrungen setzen sich im Körper fest und machen uns zu Fremden im eigenen Körper. Mit diesem Angebot sorgen wir für die Entlastung von übersensitiven, schmerzhaften oder angstbesetzten Köreprregionen.

Termine nach Vereinbarung

Kosten: 50 Euro pro Stunde

Meine aktuelle Litereaturempfehlung:

Diesmal drucke ich die Empfehlung gleich hier ab. Es handelt sich um das "Glückstantra" von Gerald Hüther. Gefunden habe ich es an der Badezimmerwand von Freunden von mir und hoffe, es wird Euch sowohl Vergnügen wie Inspiration sein.

"Glückstantra“
( Prof. Dr. Gerald Hüther) in Auszügen



Gib den Menschen mehr als sie erwarten und tue es gern. 


Glaube nicht alles, was du hörst, gib alles, was du hast, und schlafe soviel, wie du willst. 


Wenn du "ich liebe dich" sagst, sei ehrlich. 


Wenn du zu jemand "es tut mir leid" sagst, schaue ihr/ihm in die Augen.
Lache nicht über anderer Leute Träume. 


Kämpfe bei Auseinandersetzungen mit fairen Mitteln. 


Beurteile einen Menschen nicht nach seinen Verwandten. 


Sprich langsam, aber denke schnell. 


Wenn du verlierst, behalte die Lektion.

Denke an die 3 "Rs": "Respekt" für dich selbst, "Respekt" für deinen Nächsten
und „(Responsibility / Verantwortung)“ für deine Taten. 


Lass nicht zu, dass ein kleines Missverständnis eine große Freundschaft zerstört. 


Wenn es dir bewusst wird, einen Fehler begangen zu haben, so unternimm etwas dagegen.

Verbringe mehr Zeit allein. 


Öffne dich für Neues, aber gib deine eigenen Werte nicht auf. 


Lies mehr Bücher und schaue weniger fern.
Habe Vertrauen in Gott, aber schließe dein Fahrrad/Auto ab. 


Bedenke bei Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen lediglich die aktuelle Situation. Sprich nicht von der Vergangenheit. 


Teile dein Wissen, denn so kannst du Unsterblichkeit erlangen. 



Sei sorgsam mit unserem Planeten. 


Bete, denn das Gebet hat eine unermessliche Macht. 


Unterbrich niemanden, der dich gerade lobt. 


Wenn du viel Geld verdienst, benutze es, um anderen zu deinen Lebzeiten zu helfen, denn dies ist die höchste Befriedigung, die das Geld bieten kann. 


Bedenke, dass es einen Glücksfall bedeuten kann, etwas nicht zu erreichen, was man sich wünscht. 


Lerne alle Regeln und breche ein paar.
Denke daran, dass die beste Beziehung diejenige ist, in der die Partner sich gegenseitig mehr lieben als brauchen. 


Genieße die Liebe und die Zubereitung der Mahlzeiten mit aller Hingabe.

Lebe ein gutes und ehrenvolles Leben. Wenn du alt bist, kannst du zurückblicken und dein Leben noch einmal genießen.

Herzliche Grüße
Anke Mrosla


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