Lebenswege Initiationen und Körperentpanzerung mit Anke Mrosla

Lebensweg - Anke Mrosla

Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Die Lebenswege sind eine Heilpraxis für Somatic Experiencing nach Peter Levine, Traumatherapie, Körperentpanzerung mit der Methode der Prozessorientierten Körpertherapie und Lebensberatung, sowie Übergangszeremonien und Übergangsriten. Ausserdem sind sie Schulungsort für schamanistisches Wissen in der Tradition der Rattlesnakeschule der Twisted Hairs.


 


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Newsletter Nr 10

Liebe Interessierte, Freunde und Entpanzerte

Der Herbst nähert sich und mit ihm die Zeit der Ernte. Die Tage werden kürzer und wieder feiern wir die 
Tag- und Nachtgleiche als Beginn der dunkleren Zeit. Was haben wir zur Reife gebracht in diesem Sommer, welche unserer Absichten haben Frucht getragen und wie stellen wir uns den dunkler werdenden Tagen?

Immer wenn es Herbst wird fällt, mir Rainer Maria Rilkes Gedicht "Herbsttag" ein:

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.


Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her

Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Ja tatsächlich, dieser Sommer war sehr groß! Seit langem bin ich mal wieder zufrieden und satt von der Anzahl der Sonnentage, an denen mir wirklich warm war. Ich habe es unendlich genossen, mich von der Sonne durchwärmen zu lassen, im strahlenden Licht zu baden und jede Stunde in unseren Teich zu springen. Schwitzen ist köstlich!

Im Inneren ging es für mich diesen Sommer um ein neues Level an Intimität und Nähe. 
Einige Trennungen von alten Freunden und Gefährten, mit denen ich nicht mehr zusammen zu passen scheine sind dieser Entdeckung vorausgegangen. Wie Phoenix aus der Asche ergeben sich aus der empfundenen Einsamkeit Begegnungen, die unverhofft eine neue und fast beängstigend intime Qualität erfahren. Es braucht Mut, sich auf diese Intimität einzulassen. 
Wie viel will ich mein Gegenüber sehen lassen wenn ich ihn oder sie anschaue, kann ich ihr in die Augen schauen und traue ich mich, wirklich zu sehen und mich sehen zu lassen? Ich habe mit einiger Überraschung wahrgenommen, wie oft ich aus reiner Gewohnheit lieber den oberflächlichen oder den professionellen Blick beibehalte, auch in den Momenten und mit den Menschen, die einen Platz in meinem Herzen haben. Wie wird mein Leben aussehen, wenn ich häufiger die Intimität wähle mit aller Unsicherheit, Scheu oder auch Neugierde, die das in mir und im Gegenüber weckt?
„Denn die Summe unseres Lebens, sind die Stunden, in denen wir liebten.“ so hat es Wilhelm Busch einmal geschrieben und ich glaube, er hatte Recht. 

Am Beginn dieses Herbstes will ich daher meinen Erntedank ganz besonders ausrichten auf die Menschen, die ich liebe, die ich an meinem Leben teilhaben lassen kann und deren liebevoller Anteilnahme ich mir sicher bin. Dazu gehören auch zunehmend Menschen, die mir quasi im Vorbeigehen begegnen, kurze Berührungen, die tief gehen und in denen wir Momente von besonderer Qualität miteinander erleben.
Ich wünsche uns allen auf der Ebene der Liebe eine reiche Ernte und möge die individuelle Fülle auch in allen übrigen Bereichen es uns ermöglichen, mit denen zu teilen, die weniger gut gebettet sind. Dabei denke ich auch an die vielen positiven Impulse, die es zur Zeit in Deutschland gibt, unsere Fülle mit Flüchtlingen und Asylsuchenden zu teilen. 

Es wäre eine großartige Ernte für uns, wenn aus diesen Hilfsangeboten ein dauerhaftes Miteinander werden kann.

Mein besonderes Angebot 

Somatic Experiencing kennenlernen

2 Sitzungen zum Kennlernpreis von 40 Euro.

Ihr könnt diese Sitzungen buchen in der Zeit vom 23.9. bis 1.12. nach Absprache

Und hier die neue Studierempfehlung:

Diesmal möchte ich ein Buch über Kindererziehung vorstellen. Es heißt "Grenzen, Nähe, Respekt: wie Eltern und Kinder sich finden" von Jesper Juul, einem der führenden Autoren zum Thema achtsame und gleichwürdige Erziehung. Das Buch ist aber keineswegs nur für Eltern oder Großeltern spannend und bereichernd. Juul lädt uns ein, miteinander in einer -wie er es nennt- persönlichen Sprache zu reden. Eine Sprache, in der ich mein Gegenüber wissen lasse, was ich möchte und was ich nicht möchte, ohne mich hinter "Ismen", Theorien oder Allgemeinplätzen zu verstecken. Diese Art der Sprache führt zu gefühlter Verbindung, Klarheit und Spontanität im Kontakt.
Ein tolles Buch wenn man eine positive Einstellung zu Konflikten und Grenzen in Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen entwickeln oder verfeinern möchte.

Herzliche Grüße

Anke Mrosla


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