Lebenswege Initiationen und Körperentpanzerung mit Anke Mrosla

Lebensweg - Anke Mrosla

Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Die Lebenswege sind eine Heilpraxis für Somatic Experiencing nach Peter Levine, Traumatherapie, Körperentpanzerung mit der Methode der Prozessorientierten Körpertherapie und Lebensberatung, sowie Übergangszeremonien und Übergangsriten. Ausserdem sind sie Schulungsort für schamanistisches Wissen in der Tradition der Rattlesnakeschule der Twisted Hairs.


Newsletter Nr 2, September 2013

 


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Newsletter Nr 2, September 2013

Sei herzlich gegrüßt!

Die Blätter sind noch an den Bäumen und doch fühlen wir schon das Herannahen des Herbstes.
Erntezeit: was habe ich mir erobert, was will ich ernten aus den Anstrengungen und Freuden des Sommers?

Zu der Frage was habe ich mir erobert, kann ich selbst mit Stolz und Freude berichten, dass ich meine dreijährige Weiterbildung zur Somatic Experiencing Traumatherapeutin nach Peter Levine im August erfolgreich abgeschlossen habe. Diese Ausbildung erforderte großen Einsatz und hat mich entsprechend reich beschenkt.

Wer ein bischen mehr wissen möchte, lese einfach den folgenden Abschnitt:

Somatic Experiencing ermöglicht die Neuverhandlung von traumatischen Erlebnissen, seien es Einzelerlebnisse wie Operationen, Unfälle, der Verlust geliebter Menschen oder über längere Zeit erlebte Schrecken wie zB Vernachlässigung und Missbrauch in der Kindheit.
Trauma entsteht, wenn ich trotz aller Bemühung innerhalb einer Erfahrung keinen Ausweg finde. Wenn es in einer potentiell lebensbedrohlichen Situation nicht genug Zeit und Unterstützung gibt um in irgendeiner Form angemessen zum eigenen Schutz oder zum Schutz der außerdem beteiligten Menschen zu handeln, führt das zu einer Erfahrung von überwältigender Angst und Hilflosigkeit.
Unser Nervensystem mit Sympathikus, Parasympathikus und Vagusnerv ist neben vielem Anderen hauptverantwortlich für unsere Stressregulation. Wenn bei traumatischen Erlebnissen das Nervensystem überlastet und der Mensch einer Situation weder durch Flucht noch durch Kampf entkommen kann, dann kollabiert das Nervensystem und wir verfallen in einen zeitlich begrenzten Immobilitätszustand. Dieser Vorgang ist derselbe, den wir bei der Gazelle beobachten, die vom Löwen verfolgt wird und sich, wenn sie keine Chance mehr hat zu entkommen, plötzlich fallen lässt und erstarrt. Das ist die letzte Verteidigung und gleichzeitig ein Abschalten vor dem scheinbar unvermeidlichen Ende.
Tiere, wenn sie eine solche Situation trotzdem überleben erholen sich von der Starre und Immobilität, indem sie die im Nervensystem während der Verfolgung angereicherte Energie durch Zittern und Schütteln oder Rennen und Springen entladen. Danach können sie, ohne mehr als die für Beutetiere normale Achtsamkeit, weiter ihr Leben führen. Für uns Menschen sieht das oft anders aus. Wir haben durch die höhere Entwicklung unserer Gehirnfunktionen, durch unsere Sozialisation und Erziehung, oft nicht die Möglichkeit, die Dinge "einfach abzuschütteln". Im Gegenteil, der Schrecken bleibt in unserem Nervensystem zurück und fängt unter Umständen erst Wochen, Monaten oder gar Jahre nach dem auslösenden Ereignis an, sich mit Symptomen bemerkbar zu machen.
Gestörter Schlaf, undefinierbare Ängste, wiederkehrende Erinnerungen an das Ereignis, die uns innerhalb von Sekunden in den damals gefühlten Schreckzustand versetzen, Schmerzen und ganze Krankheitsbilder können der Versuch unseres Nervensystems sein, die im Körper noch festsitzende Erregungsenergie zu binden und unter Kontrolle u halten.
Oft beginnt hier ein Teufelskreis aus Schmerz, Angst und Unverständnis über die eigenen Symptome, der einen Menschen von Arzt zu Arzt führt ohne die grundlegende Ursache, nämlich die noch im System vorhandene Übererregung des Nervensystems beheben zu können.
Somatic Experiencing kann hier ein Weg sein, der mit Achtsamkeit und großem Respekt für das Erleben des Klienten langsam die gebundene Energie zur Lösung bringt und dem Nervensystem die Fähigkeit zur Selbstregulation zurückgibt. SE ist ein Weg der Selbstermächtigung! Der Klient gewinnt mehr inneren Raum und kann wieder freier und direkter in der Gegenwart sein. Die Fähigkeit mit Stress umzugehen und sich selbst zu beruhigen wird größer und damit auch die Fähigkeit, dem Leben zu begegnen.

Wer sich angesprochen fühlt und die Frage hat, ob Somatic Experiencing eine für ihn/ sie heilsame Methode wäre, kann sich gern bei mir zu einem ersten Termin anmelden.


Mein besonderes Angebot


ein Tagesworkshop zum Thema: Körpertypen erfahren.

Wie zeigen sich die Körpercharakterstrukturen  (nach Lowen) heute bei mir; wir arbeiten mit Körperbemalung, Bodyreading und öffnen uns für tiefgehende Verfeinerung in der abendlichen Reinigungshütte

Termin: 9. November von 10 bis 22. Uhr Kosten: 50 Euro inkl. Mittagsspeisung und Schwitzhütte

Ort: 14806 Lübnitz, Dorfstr.14

Anmeldungen bis zum 30.Oktober bitte an: lebenswegegmxnet


Und hier meine heutige Studierempfehlung

 diesmal etwas für alle, die sich gern im Schlaf weiterbilden wollen :-)

Eine  sehr weitreichende Möglichkeit, sich mit einer tieferen Schicht des Selbst zu beschäftigen findet sich in dem gut zu lesenden Buch „Übung der Nacht; Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum“ von Tenzin Wangyal Rinpoche.
Er schildert die innere Reise, die wir jede Nacht antreten, meist ohne uns dessen bewusst zu sein und gibt Anleitung, wie wir das Geschenk der Traumzeit für unsere spirituelle Praxis nutzen können. Immerhin verbringen wir etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend. Ein Ergebnis dieser Praxis ist ein sehr schnell sich steigerndes Gewahrsein für die eigenen Träume und auch eine größere Bewusstheit im Traum. Das Ziel ist es, luzide oder Klarträume zu erleben, in denen der Träumer die Ereignisse des Traumes nicht nur beobachtet, sondern auch beeinflussen und steuern kann. Günstig, aber nicht zwingend notwendig ist eine gewisse Vorbildung in der Tradition des tibetischen Buddhismus. 

Ein Hinweis: ich würde nicht mit diesem Übungen beginnen wenn ich nicht gut schlafe, das erhöhte Gewahrsein für die Träume scheint diese Schwierigkeiten zu verstärken.

Herzliche Grüße

Anke Mrosla


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